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Mittelmeerkrankheiten

Hier finden sie Informationen über die Mittelmeerkrankheiten.

Der Test auf Mittelmeerkrankheiten ist eine Momentaufnahme und kann aufgrund teilweiser langer Inkubationszeiten nicht als Garantie angesehen werden!

Diese Mittelmeerkrankheiten sind hauptsächlich in den südlichen Ländern verbreitet. Unsere Tiere werden je nach Region auf die dort gängigen Mittelmeerkrankheiten getestet. Dies wird dann auch in den jeweiligen Beschreibungen aufgeführt.

Tiere unter 8 Monaten sind NICHT auf Mittelmeerkrankheiten getestet, da diese nicht aussagekräftig wäre.
Alle Tests werden ausschliesslich in einem Fachlabor durchgeführt, wir verwenden KEINE Schnelltests.

Leishmaniose (ELISA)
Ehrlichiose

Dirofilariose (nur bei Hunden aus dem Raume Alicante, Endemiegebiet)
Babesiose (ELISA; nur bei Hunden aus dem Raume Jaén, Endemiegebiet)

Sollte der Labortest in Spanien positiv ausfallen, werden erneut Blutproben zu unserem Partnerlabor LABOKLIN nach Deutschland gesandt.
Ein Grosses Blutscreening inkl. Organwerte, gegebenenfalls notwendige Zusatzanalysen werden angefertigt.
Nur mit diesen Informationen kann eine korrekte medizinische Therapie erfolgen.
Kontrolluntersuchungen je nach Therapie oder aktuellem Gesundheitszustand sind obligat.

Wir vezichten absichtlich auf Detailangaben zu möglichen Therapien der jeweiligen Mittelmeerkrankheiten. Die Behandlungen können nur anhand vorliegender Befunde und Informationen des Allgemeinzustandes des jeweiligen Tieres erfolgen.

Detailinformationen zu den Krankheiten finden Sie bei den einzelnen Karteireitern zum Download.

Infoflyer [708 KB]
© Verein Leishmaniose-Forum e.V.

Als Babesiose bezeichnet man die durch Babesien (kleine intrazelluläre Parasiten, die durch Zeckenstich übertragen werden) hervorgerufene Infektionskrankheit. Die Erkrankung ähnelt in manchen Aspekten der Malaria. Außer beim Menschen treten auch bei verschiedenen anderen Säugetieren durch Babesien ausgelöste Erkrankungen auf, beispielsweise beim Hund (Babesiose des Hundes), bei Rindern, Schafen, Ziegen und Rehen ..............Mehr Info im Downloaddokument.

Babesiose [742 KB]

Fachinfo von synlab.com [610 KB]

Eine Leishmaniose (engl. Leishmaniasis) ist eine weltweit bei Mensch und Tier vorkommende Infektionserkrankung, die durch obligat intrazelluläre protozoische Parasiten der Gattung Leishmania hervorgerufen wird. Das Verbreitungsgebiet sind die Tropen, besonders Peru, Kolumbien und das östliche Afrika, aber auch der Mittelmeerraum und Asien.......................
Mehr Info im Downloaddokument.

Leishmaniose [2.853 KB]

Fachinfo von synlab.com [793 KB]

Die Ehrlichiose der Hunde (auch Tropische Canine Panzytopenie, „Zeckenfieber“) ist eine akute bis chronische Infektionskrankheit, die durch Rickettsien verursacht wird. Die klassische, durch Ehrlichia canis hervorgerufene Ehrlichiose ist im Mittelmeerraum endemisch, so dass Hunde vor allem bei Urlaubsreisen in diese Region gefährdet sind.
Die durch Anaplasma phagocytophilum hervorgerufene „Granulozytäre Ehrlichiose“ wird nach neuere Systematik als Canine Anaplasmose bezeichnet. Die Erreger befallen die weißen Blutkörperchen (v. a. Monozyten und Lymphozyten)..............Mehr Info im Downloaddokument.

Ehrlichiose [92 KB]

Fachinfo von synlab.com [461 KB]

Die Herzwurmerkrankung (Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde, seltener auch der Katzen und weiterer Hundeartiger. Sie ist nur schwer zu behandeln und verläuft oft tödlich. Sie kommt vor allem in Nord- und Mittelamerika vor, ist aber auch im Mittelmeerraum (vor allem in Italien, Griechenland, Südfrankreich), Portugal, den Kanarischen Inseln) und den tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Einzelfälle wurden auch in Ungarn und im Tessin beobachtet, weshalb insbesondere Hunde bei Urlaubsreisen in diese Regionen ansteckungsgefährdet sind...............Mehr Info im Downloaddokument.

Dirofilariose [421 KB]

Die Hepatozoonose ist eine durch parasitäre Einzeller der Gattung Hepatozoon hervorgerufene Krankheit bei Hunden. Sie verläuft unspezifisch mit Fieber, Gewichtsverlust und Schmerzen in der Lendenregion. Gelegentlich treten blutige Durchfälle auf. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, die Erkrankung ist mit Antiprotozoika jedoch unter Kontrolle zu bringen. Die wirksamste Vorbeugung ist der Schutz vor Zecken, über deren orale Aufnahme die Infektion erfolgt...............Mehr Info im Downloaddokument.

Hepatozoonose [89 KB]

Die Canine Anaplasmose ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit des Hundes, die durch Bakterien der Gattung Anaplasma hervorgerufen wird. Sie gehört damit zu den Canine Vector-borne Diseases. Die durch Anaplasma phagocytophilum hervorgerufene Erkrankung wurde früher auch als „Granulozytäre Ehrlichiose“ bezeichnet. Anaplasma phagocytophilum befällt auch andere Säugetiere und den Menschen, bei der Erkrankung handelt es sich also um eine Zoonose. Allerdings kommen die seltenen Infektionen des Menschen durch den Erreger nur durch Übertragung durch Zecken vor, eine Hund-Mensch-Übertragung ist unwahrscheinlich................Mehr Info im Downloaddokument.

Anaplasmose [87 KB]

Fachinfo von synlab.com [720 KB]

Bakterien der Gattung Rickettsia sind parasitäre Organismen, die sich in vielen Zecken, Flöhen, Milben und Läusen als Vektoren (Überträger) finden.
Beim Menschen verursachen sie eine ganze Reihe von Krankheiten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern, die medizinisch zur Gruppe der Rickettsiosen zusammengefasst werden. Als Beispiele seien genannt Fleckfieber (syn. Typhus exanthematicus), Rickettsienpocken, Brill-Zinsser-Krankheit, Boutonneuse-Fieber (Mittelmeer-Zeckenfleckfieber) und das Rocky-Mountains-Fleckfieber. Wie Viren gedeihen Rickettsien als intrazelluläre Parasiten ausschließlich in lebenden Zellen. Auf diese Weise gelingt es ihnen, dem Immunsystem ihrer Wirte zu entgehen. Die Bezeichnung „Rickettsien“ wird häufig für alle Mitglieder der Ordnung der Rickettsiales verwendet................Mehr Info im Downloaddokument.

Rickettiose [137 KB]



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